Magyar Vizsla Club der Schweiz
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SPEZIAL Ausbildung

Diese Seite soll Ihnen einen Einblick über passende Arbeitsgebiete als Jagd-, Gebrauchs- und Sporthund geben. Interessieren Sie sich für ein Thema genauer, haben wir Ihnen dazu weitere Links zusammen gestellt. Viel Spass beim Druchstöbern.

   

Jagd-Disziplinen

Die Klassierung
Ein Hund, der kein Vorstehen von Niederwild, Federwild oder Haarwild gezeigt hat, kann nicht qualifiziert werden. Weiter …

Grundsätzliches zum lauten Jagen
Jedes laute Jagen auf Spur oder Fährte wird durch einen Sicht- und/oder Duftreiz vom Wild ausgelöst und soll solange anhalten, wie dieser Reiz gegenwärtig ist; danach soll der Hund wieder augenblicklich verstummen. Weiter …

Reglemente
Die Reglemente der deutschen Prüfungen können über den SVC bestellt werden.
www.vorstehhund-club.ch

Link zu den Reglementen der TKJ
www.ag-jagdhunde.ch

 

Kontaktperson Jagd
Kunz Ernst
im Eichberg 19
D - 79802 Dettighofen
Tel. Priv. 0049 77 42854192
Tel. Gesch. 044 933 02 00
Mobile 079 293 64 24
ernst.kunz@zkb.ch

 

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Profil Leistungen
VJP Verbandsjugendprüfung  

Sinn und Zweck der Verbandsjugendprüfung ist die Feststellung der natürlichen Anlagen des Jagdhundes im Hinblick auf seine Eignung und zukünftige Verwendung im vielseitigen Jagdgebrauch und als Zuchthund.

Diese Prüfung findet in der Regel im Frühjahr statt.
Alter der Hunde ca. acht bis 16 Monate.

Der junge Hund wird in folgenden Fächern geprüft:
  • Spurarbeit (Hasen- oder Fuchsspur)
  • Nasenleistung
  • Feldsuche (Finderwillen/ Suchenstil)
  • Vorstehen
  • Führigkeit
  • Art des Jagens (Spurlaut/ Sichtlaut/ Stumm)
  • Verhalten des Hundes beim Schuss
  • Körperliche Mängel
HZP Herbstzuchtprüfung (1 Tag) nach oben

Zweck der Herbstzuchtprüfung ist die Überprüfung der Weiterentwicklung der Anlagen des Hundes nach der VJP. Hier werden dem Hund nun zusätzlich aufgrund jagdethischer Forderung Arbeiten nach dem Schuss abverlangt.

Die Ausbildung des Jagdhundes in der Feld- und Wasserarbeit sollte zu dieser Zeit im wesentlichen abgeschlossen sein.

Auf der HZP werden folgende Fächer geprüft:

  • Spurarbeit (nicht auf allen HZP)
  • Nase
  • Vorstehen
  • Führigkeit
  • Wasserarbeit:
    - Schussfestigeit am Wasser
    - Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer
    - Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer
  • Verlorenbringen von Federwild, entweder:
    - Arbeit am geflügelten Rebhuhn/Fasan
    - Verlorensuchen und -bringen von Federwild
    - Bringen auf der Federwildschleppe
  • Haarwildschleppe
  • Art des Bringens (Apportieren) von:
    - Hase oder Kaninchen (Haarwildschleppe)
    - einer Ente (Wasserwild)
    - Federwild (Verlorenbringen von Federwild)
  • Gehorsam
  • Art des Jagens (waidlaut, sichtlaut, spurlaut, stumm)
  • evtl. Laut an anderem Haarwild
  • Schussfestigkeit bei der Feldarbeit
  • körperliche Mängel oder Fehler
AZP Alterszuchtprüfung nach oben
Für Hunde die aufgrund des Ausbildungsstandes mehr Zeit benötigen und deshalb das Höchstalter für die Teilnahme an einer HZP überschreiten, nicht mehr zugelassen werden. Die Fächer sind die gleichen wie an einer HZP.
Diese Prüfung wird jedoch nur noch an wenigen Orten angeboten.
VGP Verbandsgebrauchsprüfung (2 Tage) nach oben

Die VGP ist eine Leistungsprüfung. Ihr Zweck ist es, Hunde für den waidgerechten Jagdbetrieb zu erkennen und das Verständnis für die Unterweisung und Führung derartiger Hunde zu erkennen und zu fördern.
Das setzt voraus, dass auf der VGP neben den Einzelleistungen großer Wert auf die Feststellung und Bewertung einer gründlichen Ausbildung und Führung im Gehorsam sowie auf jagdpraktische Erfahrungen der Prüflinge zu legen ist.
Im Gegensatz zu den Anlagenprüfungen VJP und HZP ist also auf der VGP allein die Leistung der Hunde in den einzelnen Fächern zu prüfen.

Der auf der VGP leistungsbewertete Hund muss so firm sein, dass jeder gute Jäger, der mit der sachgemäßen Führung von Jagdhunden vertraut ist, mit einem solchen Hund waidgerecht jagen kann.

Bewertung:
Die einzelnen Leistungen der Hunde werden mit den Prädikaten:

  • Hervorragend 4h (nur bei bestimmten Leistungen möglich)
  • Sehr Gut 4
  • Gut 3
  • Genügend 2
  • Mangelhaft 1
  • Ungenügend 0

    beurteilt.
    Je nach Wertigkeit des Arbeitsfaches werden die Ziffern 2-4 mit einer Fachwertziffer multipliziert.

Unabhängig von den erreichten Punktzahlen werden die Hunde noch in 3 Leistungsklassen eingestuft (I-III Preis).
Für die Einstufung in den jeweiligen Preis ist das Erreichen einer bestimmten Mindestpunktzahl in den einzelnen Fächern erforderlich.
Es können während einer Prüfung mehrere Hunde in den I. Preis eingestuft werden. Die Rangfolge unter den Prüfungsteilnehmern wird dann durch Ia, Ib, Ic usw ermittelt.

Erreichbare Höchstpunktzahlen:
Übernachtfährte 340 Punkte, Tagfährte 328 Punkte.
Dazu kommen noch Punkte für die Zusatzfächer
Totverbellen (16 Punkte) oder Totverweisen (12 Punkte).

Waldarbeit

  • Riemenarbeit auf der Übernachtfährte, oder
    Riemenarbeit auf der Tagfährte
  • Zusätzlich Totverbellen von Schalenwild, oder
    Totverweisen von Schalenwild
  • Bringen von Fuchs über Hindernis
    (Graben 80cm breit u. 1m tief oder Hürde 70-80cm hoch)
  • Fuchsschleppe
  • Bringen von Fuchs auf der Schleppe
  • Hasen- oder Kaninchenschleppe
  • Bringen von Hase oder Kaninchen
  • Stöbern (ohne Führerhilfe selbständig Waldparzellen absuchen)
  • Buschieren (Zusammen mit dem Führer Waldparzellen mit niedrigem Bewuchs absuchen)

Wasserarbeit

  • Stöbern ohne Ente im deckungsreichen Gewässer (selbständig ohne Führerhilfe)
  • Schussfestigkeit am Wasser
  • Verlorensuchen im deckungsreichen Gewässer
    (selbständig mit oder ohne Wildwitterung krankes oder totes Wild suchen)
  • Stöbern mit Ente im deckungsreichen Gewässer
  • Bringen von einer Ente


Feldarbeit

  • Nasengebrauch
  • Suche
  • Vorstehen
  • Manieren am Wild und Nachziehen
  • Verlorensuchen von Federwild
  • Arbeit am geflügeltem Huhn oder Fasan oder Federwildschleppe
  • Freies Verlorensuchen eines frisch geschossenen Stückes Federwild, dessen Herunterfallen der Hund nicht eräugt hat oder freies Verlorensuchen eines ausgelegten Stückes Federwild
  • Bringen von Federwild


Gehorsam

  • Allgemeiner Gehorsam
  • Verhalten auf dem Stand
  • Leinenführigkeit
  • Folgen frei bei Fuss
  • Ablegen und Verhalten beim Schuss
  • Benehmen vor eräugtem Federwild
  • Benehmen vor eräugtem Haarnutzwild
  • Schussruhe
VPS Verbandsprüfung nach dem Schuss nach oben

Die Verbandsprüfung nach dem Schuss (VPS) ist wie die VGP eine Leistungsprüfung.
Sie dient der Feststellung der Brauchbarkeit der für den vielseitigen Jagdbetrieb. Ein Hund, der diese Prüfung bestanden hat, ist bei sachgerechter Führung in der Lage, den Anforderungen der Jagdpraxis zu genügen.
Da die Jagdpraxis die sichere Arbeit nach dem Schuss verlangt, liegt der Schwerpunkt dieser Prüfung bei den entsprechenden Fächern. Außerdem werden hohe Anforderungen an den Gehorsam gestellt, da nur mit einem gehorsamen Hund waidgerecht gejagt werden kann.
Zugelassen werden Hunde, die im Zuchtbuch eines dem JGHV angehörenden Zuchtvereins eingetragen sind, sowie im Ausland gezüchtete Jagdhunde, deren Rasse durch einen zuchtbuchführenden Verein im JGHV vertreten ist, im Ausland gezüchtete Jagdhunde mit einer von der FCI anerkannten Ahnentafel, die nicht unter Ziffer 2 fallen, mit Zustimmung des Präsidiums des JGHV (Die Zustimmung wird einmal für die Rasse bis zum Widerruf erteilt).

Bei dieser Prüfung gibt es keine Altersbegrenzung der Hunde. Der Hund darf nur nicht im gleichen Jahr gewölft sein. Ein Hund darf höchstens zweimal an einer VPS teilnehmen. Ein Hund, der bereits eine VGP bestanden hat, darf zur VPS nicht zugelassen werden.

Waldarbeit

  • Riemenarbeit (Übernachtfährte)
  • Totverbellen o. Totverweisen (Wahlfach)
  • Hasen- oder Kaninchenschleppe
  • Bringen von Hase o. Kaninchen
  • Stöbern (mit Lautfeststellung)
  • Buschieren
  • Fuchsschleppe (Wahlfach)
  • Bringen auf der Fuchsschleppe (Wahlfach)

Wasserarbeit

  • Stöbern ohne Ente in deckungsreichem Gewässer 
  • Verlorensuchen in deckungsreichem Gewässer
  • Stöbern mit Ente (ggf. lt. beiliegendem Zeugnis)
  • Bringen von Ente

Feldarbeit 

  • Verlorensuchen von Federwild 
  • a) Federwildschleppe
  • b) Freies Verlorensuchen von Federwild
  • Bringen von Federwild

Gehorsam

  • Allgemeines Verhalten – Gehorsam 
  • Verhalten auf dem Stand
  • Leinenführigkeit
  • Folgen frei bei Fuss
  • Ablegen
JEP Jagdeignungsprüfung (Leistungsprüfung) nach oben
Die JEP/S ist eine Prüfung der Landesjagdverbände:

Sie dient zur Feststellung der vom Gesetzgeber geforderten jagdlichen Brauchbarkeit der zur Jagd eingesetzten Hunde.

Es gibt keine Noten, es wird nur bestanden oder nicht bestanden festgestellt.

  • Allgemeiner Gehorsam
  • Verhalten auf dem Stand
  • Leinenführigkeit
  • Schussfestigkeit im Feld und am Wasser
  • Schweissarbeit auf künstlicher Rotfährte (300m)
  • Bringen von Federwild auf der Schleppe (150m)
  • Bringen von Haarwild auf der Schleppe (300m)Bringen der Ente aus deckungsreichem Gewässer
BTR Bringtreueprüfung nach oben

Durch die Prüfung auf Bringtreue (Btr) soll die besondere Zuverlässigkeit eines Gebrauchshundes im Bringen festgestellt werden. Diese beweist ein Hund dadurch, dass er kaltes Wild, das er zufällig in einem Gebiet von 100 auf 100 Meter und ohne jeden Einfluss seines Führers findet, aufnimmt und seinem Führer bringt.

Diese Prüfung ist in den Monaten August bis April im Wald abzuhalten. Es werden bei ihr nur Füchse mit einem Mindestgewicht von 3.5 kg verwendet. Der Führer hat den Hund zum Stöbern in die Dickungen zu schicken, wonach der Hund 20 Minuten Zeit hat, den ausgelegten Fuchs zu finden und seinem Führer zuzutragen.
Zu diesem Zweck darf der Hund beliebig oft zum Stöbern aufgefordert werden. Hat ein Hund innerhalb der 20 Minuten nach dem ersten Schnallen seinem Führer den Fuchs nicht zugetragen, ist die Bringtreueprüfung nicht bestanden.

500m TKJ Schweissprüfung nach oben

Schweissprüfung auf der 500m Übernachtfährte (ca. 12h alt) nach dem Reglement der TKJ (Technische Kommission für das Jagdwesen). Die Fährte (ca. 500 m) muss am Vortag mit einem viertel Liter Wildschweiss im Wald getupft oder gespritzt werden. Zulässig ist die Verwendung von Schweiss, der in frischem Zustand tiefgekühlt wurde. Der Anschuss muss gerecht verbrochen sein und kann ausserhalb des Waldes liegen. Auf den ersten 50 m verläuft die Fährte geradlinig, ansonsten soll sie dem Fluchtverhalten von krank geschossenem Schalenwild entsprechen. Es sind zwei Haken und ein Wundbett anzulegen. Am Fährtenende wird, wenn möglich ein frisch geschossenes Stück Schalenwild oder dem Wild entsprechende Decke ausgelegt. Ein aufgebrochenes Stück muss vernäht sein.

Dem Führer dürfen keine Anhaltspunkte über den Fährtenverlauf erkennbar sein. Die Arbeit erfolgt am voll abgedockten, mindestens 6 m langen Schweissriemen. Während der Arbeit hat jede Unterstützung des Hundeführers durch die Richter zu unterbleiben. Die Richtergruppe folgt dem Gespann in angemessener Entfernung. Kommen Hund und Führer mehr als 60 m von der Fährte ab, rufen die Richter den Hundeführer ab. Der Führer soll sich in diesem Fall die Fährte selbst wiedersuchen. Wenn er Schweiss gemeldet hat, ist ihm der letztgemeldete Schweiss zu zeigen.
Jeder Rückruf mindert die Zensur um jeweils einen Punkt. Selbständiges Abtragen oder Zurückgreifen ist nicht fehlerhaft (wichtig: drei Eigenkorrekturen zählen als ein Abruf). Der dritte Rückruf führt zum Nichtbestehen dieses Faches.

1000m TKJ Schweissprüfung nach oben

Schweissprüfung auf der 1000m Übernachtfährte (ca. 18h alt) nach dem Reglement der TKJ (Technische Kommission für das Jagdwesen). Die Fährte (ca. 1000 m) muss am Vortag mit einem viertel Liter Wildschweiss im Wald getupft oder gespritzt werden. Zulässig ist die Verwendung von Schweiss, der in frischem Zustand tiefgekühlt wurde. Der Anschuss muss gerecht verbrochen sein und kann ausserhalb des Waldes liegen. Auf den ersten 50 m verläuft die Fährte geradlinig, ansonsten soll sie dem Fluchtverhalten von krank geschossenem Schalenwild entsprechen. Es sind zwei Haken und ein Wundbett anzulegen. Am Fährtenende wird, wenn möglich ein frisch geschossenes Stück Schalenwild oder dem Wild entsprechende Decke ausgelegt. Ein aufgebrochenes Stück muss vernäht sein.

Dem Führer dürfen keine Anhaltspunkte über den Fährtenverlauf erkennbar sein. Die Arbeit erfolgt am voll abgedockten, mindestens 6 m langen Schweissriemen. Während der Arbeit hat jede Unterstützung des Hundeführers durch die Richter zu unterbleiben. Die Richtergruppe folgt dem Gespann in angemessener Entfernung. Kommen Hund und Führer mehr als 60 m von der Fährte ab, rufen die Richter den Hundeführer ab. Der Führer soll sich in diesem Fall die Fährte selbst wiedersuchen. Wenn er Schweiss gemeldet hat, ist ihm der letztgemeldete Schweiss zu zeigen.
Jeder Rückruf mindert die Zensur um jeweils einen Punkt. Selbständiges Abtragen oder Zurückgreifen ist nicht fehlerhaft (wichtig: drei Eigenkorrekturen zählen als ein Abruf). Der dritte Rückruf führt zum Nichtbestehen dieses Faches Schweissprüfung auf der 1000m Übernachtfährte nach dem Reglement der TKJ.

VFSP Verbands-Fährtenschuhprüfung nach oben

Sie ist eine Spezialprüfung die für alle Jagdhundrassen offen ist. Hier wird die Leistung auf der künstlichen Wundfährte geprüft. Die Fährten werden mit einem Deziliter Wildschweiß getupft oder getropft. Zusätzlich werden Bodenverwundungen mit frischen Schalenwildschalen vorgenommen. Diese trägt der Fährtenleger in speziellen Fährtenschuhen, daher der Name.

Die Fährten sind mindestens 1000 m lang und enthalten drei Haken, zwei Wundbetten und sechs Verweiserpunkte. Die Mindest-Stehzeit der Fährten beträgt 20 Stunden oder 40 Stunden.

VSwP I oder II (Verbandsschweissprüfung)
nach oben

Schweissprüfung (min. 1000m) nach der Ordnung für Verbandsschweissprüfungen (VSwPO). I = ca. 20h alte Fährte oder II = ca. 40h alte Fährte.

An dieser Prüfung können nur Hunde teilnehmen, welche sicht- oder aber spurlaut sind. Ansonsten findet die Prüfung analog der 1000m TKJ Schweissprüfung statt.

BICP (Brevet Internationale de Chasse Pratique/Französische Feld- und Wasserprüfung)
Diese jagdliche Prüfung für kontinentale Vorstehhunde umfasst sowohl die Feldarbeit wie auch die Wasserarbeit. Die Arbeit muss genau das Bild der Niederwildjagd widerspiegeln. Bei der Arbeit des Hundes im Felde wie auch im Wasser sollte möglichst ein Stück Wild geschossen werden.
Bei der Feldarbeit wird das Verhalten des Hundes vor und nach dem Schuss geprüft. Vor dem Schuss muss der Hund suchen und vorstehen, um so den Schuss auf Federwild oder Haarwild zu ermöglichen. Nach dem Schuss muss er das geschossene oder verletzte Wild suchen und zutragen.
Bei der Wasserarbeit wird das Verhalten des Hundes vor und nach dem Schuss geprüft. Vor dem Schuss muss er mit der Nase einer flugunfähigen Ente folgen, die vorher in der Deckung des Uferbereiches ausgesetzt wurde. Er muss sie finden, aus der Deckung drücken und sie anhaltend verfolgen bis zu dem Augenblick, an dem die Richter dem offiziellen Schützen den Befehl erteilen, die Ente zu erlegen. Nach dem Schuss muss er die Ente aus tiefem Wasser apportieren. In dem Falle, in dem die Gesetzgebung des jeweiligen Landes dieses Prüfungsfach nicht erlaubt, muss der jeweilige Dachverband dieses Landes eine andere Wasserarbeit vorschlagen.
  • Für die Feldarbeit eignen sich alle jagdlichen Gebiete, die eine genügende Dichte an Niederwild aufweisen
  • Für die Wasserarbeit hinter der Ente ist eine minimale Wasserfläche von 2500 Quadratmetern mit einem minimalen Schilfgürtel von drei Metern Breite unbedingt erforderlich. Die Wassertiefe muss dem Hunde das Schwimmen erlauben.
  • Die Feldarbeit findet an Niederwild, sowohl Haarwild wie auchFederwild, statt. Das Aussetzen von Wild während der Prüfung ist strengstens untersagt.
  • Die Wasserarbeit findet in der Regel an Wildenten statt, oder, wenn dies nicht möglich ist, an wildfarbenen Hochbrutflugenten.

Die Hunde werden einzeln gerichtet mit Ausnahme bei einer eventuellen Stichsuche.
Die Hunde werden nach Punkten gerichtet anhand eines Systems, das in der Prüfungsordnung angegeben ist.

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  Die Klassierung
Ein Hund, der kein Vorstehen von Niederwild, Federwild oder Haarwild gezeigt hat, kann nicht qualifiziert werden.
Ein Hund, der kein Niederwild apportiert hat, kann nicht qualifiziert werden. Hatte der Hund bei seiner Feldarbeit keine Gelegenheit, Niederwild zu apportieren, so wird, möglichst sofort nach seinem Durchgang im Felde, diese Gelegenheit ersetzt durch ein Apportieren mit kaltem Federwild, das erst vor kurzem verendet ist.
Ein Hund, der bei der Wasserarbeit beim Finden und Apportieren der Ente versagt hat, kann nicht qualifiziert werden.

Aus der Prüfung werden ausgeschlossen

  • bösartige Hunde
  • gedopte Hunde
  • der Hund, der seinem Führer aus der Hand geht, Nachprellen eingeschlossen
  • der schussscheue Hund
  • der Hund, der gefundenes Wild nicht apportiert
  • der Hund, der das Wild offensichtlich entwertet (Knautscher)
  • der Hund, der das Wasser nicht annimmt
 

Grundsätzliches zum lauten Jagen
Jedes laute Jagen auf Spur oder Fährte wird durch einen Sicht- und/oder Duftreiz vom Wild ausgelöst und soll solange anhalten, wie dieser Reiz gegenwärtig ist; danach soll der Hund wieder augenblicklich verstummen.

Das laute Jagen unserer Hunde wird von verschiedenen Faktoren beeinflußt:

  • der hohen oder niedrigen Reizschwelle, also von der genetisch bedingten hohen oder niedrigen Disposition zum Lautgeben,
  • von der genetisch bedingten Jagdpassion,
  • vom real vorhandenem Sicht- o. Duftreiz, gut oder schlecht stehender Spur, von der Stehzeit der Spur und Nasengüte des Hundes,
  • von der nervlichen Stabilität (Wesensfestigkeit) und der davon abhängigen Erregbarkeit des Hundes.

Will man bei einer bildhaften Darstellung bleiben, so muß man sich die genetisch bedingte Jagdpassion, die ihrerseits über die psychisch bedingte Erregbarkeit gesteigert werden kann, als Reizverstärker vorstellen. Damit wird aber auch deutlich, dass nervliche Stabilität umgekehrt als Begrenzer für die Erregbarkeit und damit indirekt auch als Regler für die Reizintensität wirken kann. Aber auch die Gehorsamsabrichtung kann Einfluss auf den Laut nehmen.

Dazu zwei Beispiele:

  • Ein Rüde, der zunächst alles Wild sicht- u. spurlaut gejagt hat, ist nachdem er immer wieder Rehe gehetzt hat, falsch behandelt worden. Das Ergebnis war, dass er von da an zwar Fuchs und Hase weiterhin spurlaut gejagt hat, dem Rehwild aber nur noch stumm gefolgt ist.
  • Ein anderer sehr wesensfester Rüde, der selbst am Hasen sichtlaut gejagt hat, ist nachdem er zum Gehorsam am sichtigen Hasen erzogen wurde, gänzlich verstummt. Sowohl spurlaute wie auch sichtlaute Hunde haben die selbe genetisch bedingte Veranlagung jagender Hunde. Nur ist sie beim spurlauten Hund stärker ausgeprägt und verankert als beim Sichtlauben.

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st = Stummes Jagen
Stummes Jagen wird Hunden bescheinigt, die selbst sichtiges Wild, dem sie so zu sagen auf den „Fersen“ folgen, stumm jagen.

sil = Sichtlaut
Sichtlaut ist das Lautgeben eines Hundes, Laut auf Laut, während einer Sichthetze hinter einem Hasen oder Fuchs. Symptomatisch für wesensfeste Hunde ist dabei, dass sie meist erst nach ca. 30-100m sichtlaut werden und nach Außersichtkommen des Wildes ruhig der Spur folgen und sicher weiterbringen. Um den Sichtlaut bestätigen zu können, muss  ein Hund anhaltend (wenigstens 100 Meter) sichtlaut gejagt haben.

spl = Spurlaut
Spurlaut ist das Lautgeben eines Hundes auf der Spur von Hase oder Fuchs, die er nasenmäßig wahrnimmt, ohne das Wild zu eräugen. Dies ist ein genetisch bedingtes Verhalten jagender Hunde, mit der sich der an Wild jagende Einzelhund mit den übrigen Meutemitgliedern akustisch über den räumlichen Verlauf der Jagd verständigt. Spurlaute Hunde sollen der Spur des Wildes über mehrere hundert Meter folgen und dabei mit ruhiger, tiefer Stimme anhaltend (wenigstens ca. 200 Meter weit) laut geben; lediglich wenn sie die Spur verloren haben, sollen sie sofort verstummen.

   
 

Sport-Disziplinen SKG/TKGS
(BH, SanH, SH, FH, FH97, LawH)

Allgemeines
Weitere Facts und Links zum Thema Sport TKGS finden Sie hier.

Kontakt Sport
Bestellung Leistungsheft und
Prüfungs-Anmelde-Karten

Monika Szönyi
Wasserwerkstrasse 3
8593 Kesswil
Tel. 071 695 39 52
monika.szoenyi@vizslaclub.ch

 

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Disziplin und Profil Kategorien und Anforderungen
Begleithund BH 1 – 3  
Der Begleithund bietet eine vielseitige Ausbildung in Nasenarbeit, Unterordnung und Leinenführigkeit.
Bei der Fährte hat er die Gegenstände klar zu verweisen oder herbei zu bringen.
(Kl. 2 und 3) Im Revier werden saubere Querschläge nach links und rechts erwartet und ein grosses Augenmerk auf die Führung gelegt.
Bei der Unterordnung und Leinenführigkeit zählt das exakte Ausführen sowie die Harmonie und Arbeitsfreude des Teams.
Es können max. 300 Punkte erreicht werden.
1 ist die Basis und beinhaltet Eigenfährte (150 Schritte) ca. 10 min. alt, 5 Min. frei Ablegen in der Gruppe mit Blickkontakt zum HF, Fuss gehen angeleint und Folge frei mit Wendungen und Winkeln, Sitz/Platz-Stellungen, Apportieren, Durchgegen einer Personengruppe und Abrufen durch dieselbe, sowie Hoch- und Weitsprung.
2 steigert das Anforderungsprofil mit Fremdfährte (300 Schritte) 20 min. alt, Reviergrösse 30 x 30 m, Revieren nach 3 Gegenständen, 5 Min. frei Ablegen in der Gruppe ausser Sicht des HF, Folge frei mit Wendungen und Winkeln sowie Tempowechsel, Sitz/Platz- und Front/Platz-Stellungen, Laut geben, Sitz/Platz/Sitz aus Distanz, Apportieren, Steh aus der Bewegung, Abruf ins Front mit Rücken zum Hund, Voran mit Verharren, Abruf über Hochsprung und zuletzt Hochsprung/Verharren/Sprung zurück.
3 verlangt absolute Exaktheit in Fremdfährte (400 Schritte) ca. 60 min. alt, Reviergrösse 50 x 50 m, Revieren nach 3 Gegenständen, 3 Min. frei Ablegen in der Gruppe mit Ablenkung ausser Sicht des HF, Folge frei mit Wendungen und Winkeln sowie Tempowechsel, Platz/Steh/Sitz- und Front/Platz-Stellungen, Laut geben, Sitz aus der Bewegung, Steh/Platz/Sitz aus Distanz, Steh aus dem Laufschritt, Apportieren, Apportieren aus dem Marschieren, Voran mit Verharren und Weiterschicken, Voran mit Verharren, danach seitlich Verschieben aus Distanz und Abruf über Hochsprung.
Sanitätshund SanH 1 – 3 nach oben
Der Sanitätshund hat sich bei der Suche in unübersichtlichem Gelände nach liegenden oder sitzenden Personen und einem Rucksack, sowie auf dem Hundeplatz in Unterordnung zu beweisen.
Bei der Suche werden systematische Querschläge nach rechts und links der Mittellinie verlangt und bewertet. Ein guter Gehorsam und Appell auf Distanz sind sehr wichtig, verliert man im Gelände immer wieder den Sichtkontakt. Figuranten und Gegenstand hat er mit dem Bringselverfahren anzuzeigen. Der Hund trägt dazu eine Schabracke.
Es können max. 300 Punkte erreicht werden.

1 Reviergrösse 120 x 200 m, 3 Figuranten, 1 Gegenstand, Zeitdauer 20 min.,
5 Min. frei Ablegen in der Gruppe ausser Sicht des HF, Folge frei mit Wendungen und Winkeln, Voran mit Platz, Sitz/Platz- und Front-Stellungen, Apportieren, Krichen, Hochsprung/Sprung zurück und Weitsprung.

2 Reviergrösse 120 x 300 m, 3 Figuranten, 1 Gegenstand, Zeitdauer 25 min.,
Folge frei mit Wendungen und Winkeln sowie Tempowechsel, Voran mit Platz, Sitz/Platz-, Front/Platz-Sitz/Platz/Sitz aus Distanz, Steh aus der Bewegung mit Platz aus Distanz, Apportieren, Krichen, Hochsprung/Verharren/Sprung und Weitsprung.
3 Reviergrösse 120 x 400 m, 3 Figuranten, 1 Gegenstand, Zeitdauer 30 min.,
Folge frei mit Wendungen und Winkeln sowie Tempowechsel, Voran mit Platz, Sitz/Platz-, Front/Platz-Sitz aus Distanz, Platz aus der Bewegung, Steh/Platz/Sitz aus Distanz, Steh aus dem Laufschritt, Apportieren mit weichem Gegenstand (Holz) und Metall, zuletzt das Krichen.
Suchhund SH nach oben
Seine Aufgabe ist das Absuchen von drei unübersichtlichen Waldab-schnitten. Es zählt nur der Erfolg. Das Ausarbeiten wird nicht bewertet. Die Reviere sind sehr gross und verlangen einen hervorrgenden Finderwille, Lauffreude und noch mehr Kondition. Dazu ist ein guter Gehorsam und Appell auf Distanz zwingend, verliert man im Gelände immer wieder den Sichtkontakt. Reviergrösse 50 x 100 m mit einem 20cm-Metallgegenstand, Zeitdauer 15 min.
Reviergrösse 120 x 300 m mit einem Rucksack, Zeitdauer 20 min.
Reviergrösse 120 x 500 m mit einer sitzenden und einer liegenden Person, Zeitdauer 20 min.
Die Art des Anzeigens wird nicht vorgeschrieben und der Metallgegenstand kann auch gebracht werden. Der Hund trägt für die gesamte Suche eine Schabracke.
Die gefunden Gegenstände/Figuranten geben die Qualifikation v, sg, g oder m. AKZ wird für v und sg vergeben.
Fährtenhund FH97 Kl. 1 – 3 nach oben
Fährtenarbeit ist für den Hund eine anspruchsvolle Aufgabe, die viel Fleiss und Spurwille voraussetzt. An den Prüfungen wird auf intensives und regelmässiges Fährten mit tiefer Nase wert gelegt. Die Spur ist exakt auszuarbeiten. Die Gegenstände hat der Hund klar zu verweisen oder herbei zu bringen. Einwirkungen über die Leine sind nicht gestatet. Der Abstand vom Hund zum HF beträgt 10 m. Verlassen der Fährte um diese Länge bedeutet Ausschluss.
Es können max. 100 Punkte erreicht werden.
1 Fremdfährte (1'000 Schritt), 90 min. alt, 5 Schenkel, rechte und spitze Winkel, Bogen, 4 Gegenstände, Terrain-Wechsel (auch über Wege und Bäche, Wald möglich) und eine Verleitfährte 15 min. alt.
Zeitanspruch max. 20 min.
2 Fremdfährte (1'500 Schritt), 2 Stunden alt, 7 Schenkel, rechte und spitze Winkel, Bogen, 5 Gegenstände, Terrain-Wechsel (auch über Wege und Bäche, Wald möglich) und zwei Verleitfährten 30 min. alt.
Zeitanspruch max. 30 min.
3 Fremdfährte (1'800 Schritt), 3 Stunden alt, 8 Schenkel, zahlreiche rechte, spitze und stumpfe Winkel, Bogen, 7 Gegenstände, Terrain-Wechsel (auch über Wege und Bäche, Wald möglich) und zwei Verleitfährten
30 min. alt. Zeitanspruch max. 45 min.
Fährtenhund FH nach oben
Bei dieser Fährte zählt nur der Erfolg. Die eigentliche Ausarbeitung wird nicht bewertet. Die Distanz und das Alter der Fährte macht, je nach Wetter-Einflüssen, das halten der Spur äusserst anspruchsvoll und verlangt vom Team mehrjährige Erfahrung. Fremdfährte (2'000 Schritt), 4 Stunden alt, Abgang auf einer 10 m Linie, min.
3 beliebige Richtungsänderungen, (auch über Wege und Bäche und durch Wald),
3 Gegenstände wobei der letzte vergraben ist, Nachsuche ist nicht gestatet. Das Team ist ohne Prüfungsrichter unterwegs und trifft diesen am Ende der Fährte.
Die gefunden Gegenstände geben die Qualifikation v, sg, g oder m.
AKZ wird für v und sg vergeben.
Lawinenhund LawH 1 – 3 nach oben
Diese Disziplin teilt sich in Grob- und Feinsuche. Da wird nicht nur der Hund sondern auch der HF gefordert. Dieser hat aufgrund der Ausgangslage selber zu definieren, wo das primäre Suchfeld auf dem Lawinenkegel sein soll und hat den Hund dementsprechend selbstständig einzusetzen.
Auf sich lösen können, auf grosse Distanz lenkbar bleiben und intensive schnelle Suche wird grossen wert gelegt. Findet der Hund, hat er, bis der HF bei ihm eintrifft, intensiv zu scharren. Bei der Feinsuche hat der Hund einen vergrabenen Rucksack in systematischer Quersuche zu finden. Die Zeit wird erst angehalten, wenn dieser vom HF ausgegraben ist. Der HF ist während der ganzen Prüfung auf Touren-Skiern unterwegs.
Vor der ersten Prüfung hat der HF eine Touren-Skiprüfung zu bestehen.
Bewertet wird bei der Grobsuche:
5 Fragen an den HF, taktisches Verständnis und definieren vom primären Suchgebiet des HF aufgrund der Anhaltspunkte des Geschehens, Verhalten des Hundes und sich vom HF lösen können, Führigkeit und intensives Arbeiten in grosser Distanz ohne viele Kommandos, Verhalten des Hundeführers, Erfolgszeit mit Finden innerhalb der Zeit, gefundene Figuranten und Anzeigeverhalten mit intensivem Scharren.
Bewertet wird bei der Feinsuche: Arbeitseifer, Gegenstand, Anzeigeverhalten.
1 Grobsuche: ca. 5'000 m2 Suchbereich, 2 – 3 Anhaltspunkte des Geschehens,
2 Figuranten, 80 cm Vergrabetiefe, mindestens 20 min. Wartezeit, 20 min. Suchzeit.
Feinsuche: Feldgrösse 50 x 30 m, 1 Rucksack, 30 cm Vergrabetiefe, mind.
10 min. Wartezeit, 10 min. Suchzeit.
2 Grobsuche: ca. 7'000 m2 Suchbereich, 2 – 3 Anhaltspunkte des Geschehens,
2 Figuranten, 80 cm Vergrabetiefe, mindestens 20 min. Wartezeit, 20 min. Suchzeit.
Feinsuche: Feldgrösse 50 x 40 m, 1 Rucksack, 40 cm Vergrabetiefe, mindestens
10 min. Wartezeit, 10 min. Suchzeit.
3 Grobsuche: ca. 9'000 m2 Suchbereich, 1 – 2 Anhaltspunkte des Geschehens,
2 Figuranten, 100 cm Vergrabetiefe, mindestens 20 min. Wartezeit, 20 min. Suchzeit.
Feinsuche: Feldgrösse 50 x 50 m, 1 Rucksack, Vergrabetiefe 50 cm, mindestens
10 min. Wartezeit, 10 min. Suchzeit.
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Allgemeines
Die geltende Prüfungsordnung PO für Gebrauchs- und Sporthunde kann auf der
TKGS Homepage
der SKG bestellt werden.

Um bei einer Prüfung nach TKGS (Technische Kommission für das Gebrauchs- und Sporthundewesen) starten zu können, benötigen sie die Mitgliedschaft in einem SKG-Club
(z.B. Magyar Vizsla Club) und das Leistungsheft, welches vom Club ausgestellt wird.
Die Prüfungs-Anmelde-Karten sind ebenfalls beim Club zu beziehen.
Die rollende Prüfungs-Agenda finden Sie in der Publikaiton «Hunde» oder auf der
TKGS Homepage.

Bei fast allen Sparten wird die exakte Ausführung der Aufgaben bewertet, sowie den Gehorsam und nicht zuletzt die Harmonie, Arbeitsfreude und Aufmerksamkeit von Hund und Hundeführer (HF).
Die Auszeichnung AKZ wird verliehen, wenn in allen Bereichen min. 70% der max. Punkte erreicht wurden. Diese Auszeichnung ist gleichgesetzt mit dem bestehen der Prüfung. Die Höhe der Punkte-Zahl wird zudem mit u (ungenügend), m (mangelhaft), b (befriedigend), g (gut), sg (seht gut) und v (vorzüglich) ergänzt.

Mehrkampf MK
Mehrkampf-Prüfungen in der jeweiligen Kategorie sind ohne Nasenarbeit und werden nicht im Leistungsheft eigetragen.

Bestellung Prüfungsordnung PO
der SKG

TKGS Homepage

 

Rollende Prüfungs-Agenda TKGS
TKGS Homepage

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Sport- und Fun-Disziplinen SKG/TKAMO (Obedience, Agility, Mobility, Rally)

Allgemein
Die geltende Prüfungsordnung PO kann auf der TKAMO Homepage «Technische Kommission Agility Mobility Obedience» der SKG bestellt werden.

Die rollende Prüfungs-Agenda finden Sie in der Publikaiton «Hunde» oder auf der
TKAMO Homepage.

Kontakt Sport
Bestellung Leistungsheft und
Prüfungs-Anmelde-Karten

Monika Szönyi
Wasserwerkstrasse 3
8593 Kesswil
Tel. 071 695 39 52

monika.szoenyi@vizslaclub.ch

 

Rollende Prüfungs-Agenda TKMO
TKAMO Homepage

 

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Disziplin und Profil Kategorien und Anforderungen
Agility Kl. 1 – 3  
In Agility muss der Hund verschiedene
Hindernisse mit Intelligenz und Gewandtheit exakt und möglichst schnell in der richtigen Reihenfolge überwinden. Eine temporeiche Sparte und je schneller der Hund, desto mehr kommt auch der HF ins Schwitzen, hat er dem Hund an der Seite zu sein und richtig zu lenken. Agility wird in unterschiedlichen Grössenkategorien und Leistungsklassen durchgeführt. Massgebend für die Grösseneinteilung ist die Widerristhöhe des Hundes. Der eigentliche Parcours hat eine Länge von 100 bis 200 m und umfasst je nach Kategorie 15 bis 20 Hindernisse, darunter mindestens 7 Sprünge.

Es werden drei Grössenkategorien von Hunden unterschieden; massgebend ist die Widerristhöhe gemäss FCI Reglement.
• Kategorie Large: ab 43 cm
• Kategorie Medium: von 35 bis kleiner als 43 cm
• Kategorie Small: kleiner als 35 cm

Jeder Hund startet zu seinem ersten Wettbewerb in der tiefsten Klasse seiner Kategorie. Midestalter 18 Monate.
Folgende Klassen (in aufsteigender Reihenfolge) bestehen pro Kategorie:
• Large: Klasse A, 1, 2 und 3
• Medium: Klasse 1, 2 und 3
• Small: Klasse 1, 2 und 3

Für den Wettbewerb werden folgende Qualifikationen zuerkannt:
Vorzüglich (v) 0 bis 5.99 Gesamtfehlerpunkte
Sehr gut (sg) 6 bis 15.99 Gesamtfehlerpunkte
Gut (g) 16 bis 25.99 Gesamtfehlerpunkte
Nicht klassiert (nk) ab 26.00 Gesamtfehlerpunkte

Obedience Kl. Beginners, 1 – 3 nach oben
Obedience bedeutet Gehorsam, setzt eine gute Harmonie zwischen Hundeführer und Hund voraus und endet in perfektem Einvernehmen als Team. Mit Ausnahme der Beginners, ist der Hund immer unangeleint und ohne Halsband. Alle Aufgaben sind absolut exakt zu erfüllen. Viele davon in Distanz zum HF. Verändert der Hund seine Position oder Stellung gibt dies happigen Punkteabzug.
Es können max. 320 Punkte erreicht werden.
Beginners ist die Einstiegsklasse und beinhaltet Sitzen in der Gruppe und Ablegen in der Gruppe mit Sichtkontakt, Freifolge mit Kreis, Platz aus der Bewegung, Heranrufen in die Grundposition, Voransenden in ein Viereck, Apportieren, Apportieren über die Hürde, Eigenidentifizieren und Kontrolle auf Distanz.
1 steigert das Anforderungsprofil mit Sitzen in der Gruppe und Ablegen in der Gruppe mit Sichtkontakt, Freifolge mit Wendungen, Platz aus der Bewegung, Heranrufen mit Platz, Voransenden in ein Viereck, Apportieren, Apportieren über die Hürde, Eigenidentifizieren aus 4 Gegenständen und Kontrolle auf Distanz.
2 es wird noch schwieriger mit Sitzen in der Gruppe und Ablegen in der Gruppe mit Sichtkontakt, Freifolge mit Tempowechsel und Wendungen, Sitz und Platz aus der Bewegung, Heranrufen mit Steh, Voransenden in ein Viereck, Apportieren, Apportieren über die Hürde, Eigenidentifizieren aus 5 Gegenständen und Kontrolle auf Distanz.
3 absolute Perfektion auf den Punkt mit Sitzen in der Gruppe und Ablegen in der Gruppe mit Sichtkontakt, Freifolge mit Tempowechsel und Wendungen, Steh/Sitz und Platz aus der Bewegung, Heranrufen mit Steh und Platz, Voransenden in ein Viereck, Apportieren, Apportieren über die Hürde, Eigenidentifizieren aus 6 Gegenständen und Kontrolle auf Distanz.
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